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Steuererklärung 2017: Fristen & Änderungen – Neuer Grundfreibetrag

steuererklärung 2017

Neue Fristen und höherer Grundfreibetrag für die Steuererklärung

Mit der Steuererklärung für das Geschäftsjahr 2017 treten neue Fristen und einige Änderungen in Kraft, die vor allem auch Selbstständige und Freiberufler beachten müssen. Zwei der wichtigsten Neuerungen: Die bisherige Frist für die späteste Abgabe beim Finanzamt wird verlängert – ab 2018 haben Selbstständige dann bis zum 31. Juli Zeit, ihre Steuererklärung einzureichen. Bisher galt Ende Mai als absoluter Deadline-Termin, danach drohten Zwangsmaßnahmen und Verspätungsentgelder. Zudem erhöht sich auch der Grundfreibetrag für die Einkommensteuer. Was sich alles mit der Steuererklärung 2017 ändert, haben wir hier kurz und bündig für Sie zusammengefasst.

Wie jedes Jahr müssen Selbstständige bei der Steuererklärung eine Abgabefrist einhalten. Das Finanzamt erwartet in der Regel die Abgabe der elektronischen Steuererklärung zu einem festgelegten Termin – dieser ist im laufenden Jahr für die Steuererklärung aus dem vorherigen Gechäftsjahr noch der 31. Mai 2017. Zu diesem Stichtag sollten Unternehmer im Normalfall ihre Steuererklärung elektronisch übermittelt haben. In Ausnahmefällen kann hier die Frist für gewöhnlich mit einem kurzen Anruf beim zuständigen Finanzamt etwas hinaus gezögert werden. Gründe hierfür können unter anderem Krankheit, fehlende Belege oder Überlastung sein. Die Überschreitung sollte in jedem Fall dem Finanzamt gegenüber kommuniziert und begründet werden. Wird die Steuererklärung durch einen Steuerberater angefertigt, verlängert sich die Abgabefrist für die Steuererklärung automatisch bis zum Ende des Jahres – also bis zum 31. Dezember 2017. Soweit der alte Stand also.

Längere Abgabefristen für die Steuererklärung 2017

Ab dem kommenden Jahr gelten neue Regelungen und Fristen für die Abgabe der Steuererklärung 2017 – so tritt die längere Abgabefrist (bis 31. Juli) in Kraft. Die Frist für Steuererklärungen durch den Steuerberater verlängert sich auf den 28./29. Februar des Folgejahres. Diese Verlängerungen sollen dazu beitragen, das Besteuerungsverfahren zu modernisieren und eine angemessene Bearbeitungszeit zuzulassen. Parallel mit der Verlängerung der Fristen für die Steuererklärung ab 2017 soll aber auch ein neues Verspätungszuschlags-System Einzug halten. Ziel ist es, hier ein standardisiertes Verfahren zu etablieren, welches mittelfristig das Kulanzwalten einzelner Mitarbeiter ablösen soll. Nach Meinung von Experten habe diese Änderung aber keine allzu große Auswirkung, da vieles immer noch individuell von Bearbeitern festgesetzt werden könne. Generell gilt bei einer verspäteten Abgabe der Steuererklärung, auch ab 2017: Immer schnellstmöglich den Kontakt zum Bearbeiter beim Finanzamt suchen und die Umstände erklären.

Steuererklärung 2017: Höherer Grundfreibetrag

Was außerdem viele Selbstständige, gerade jene, die nebenberuflich ihre Tätigkeit ausüben, freuen wird: Der Grundfreibetrag 2017 steigt um fast 170 Euro auf 8.820 Euro an. Erst wenn der jährliche Gewinn (nicht Umsatz!) diese Grenze überschreitet, wird zukünftig Einkommensteuer fällig. Grund hierfür ist u. a. eine neu hergeleitete Rechnung für das Existenzminimum. Neben den aufgeführten Änderungen und Fristverlängerungen für die Steuererklärung treten in 2017 noch mehrere kleine Neuerungen in Kraft. Dazu gehört auch der weitere konsequente Abbau des Verwaltungsmollochs: Zukünftig müssen kaum noch Belege mit der Steuererklärung 2017 eingereicht werden – allerdings: Es gibt eine so genannte Belegvorhaltepflicht, so dass das Finanzamt jederzeit Belege nachfordern kann, dies geschieht zumeist nach Abgabe der Steuererklärung postalisch in schriftlicher Form.

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