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Höhle der Löwen: Geplatzte Deals und warum 75% nie zu Stande kamen

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Diese Löwen-Deals sind nach der Show geplatzt

Gerade läuft Staffel 3 der Höhle der Löwen und im Mittelpunkt stehen natürlich die Deals zwischen Gründern und Invvestoren. Bis zum Ende der 2. Staffel kamen so insgesamt 35 Deals zu Stande – dachte man als TV-Zuschauer zumindest. Tatsächlich waren es am Ende nur 9 (!) Deals, satte 26 sind nach der Sendung geplatzt. Doch warum ist es überhaupt möglich, dass bei DHDL Deals platzen? Sind die Zusagen der Investoren in der Löwenhöhle etwa nicht verbindlich und nur zu Show-Zwecken? Wir haben einige geplatzte Deals aus der Höhle der Löwen genauer betrachtet und verraten außerdem, was nach deer Show noch alles schief laufen kann.

Diese Nachricht sorgte zu Beginn der dritten Staffel für helles Aufsehen: Rund 75 Prozent aller angeblich zu Stande gekommenen DHDL Deals platzten nach der Sendung. Als Referenz hierfür dienten die ersten zwei Staffeln, in denen immerhin laut TV-Ausstrahlung 35 Gründer eine Finanzierung bekommen sollten. Geplatzte Deals sind in der Höhle der Löwen, aber auch im normalen Gründerleben jedoch keine Seltenheit. Fakt ist: Die Gründer, die in der Höhle pitchen, bekommen lediglich mündliche Zusagen – erst danach geht es so richtig ans Eingemachte.

Drei Viertel aller Deals in der Höhle der Löwen sind geplatzt

Welcher Prozess sich danach vollzieht, zeigte sich teils in Staffel 3, in der nun auch verstärkt auf das Danach eingegangen wird. Auch auf geplatzte Deals in der Höhle der Löwen wird diesmal mehr Bezug genommen. Grundsätzlich, so versichern die Macher der Sendung, bestehe bei allen Investoren zum Zeitpunkt ihrer Zusage erst einmal der Wille zu investieren. In der Tat ist es wohl so, dass in der Höhle der Löwen keine vorgeskripteten Pitches existieren. Sowohl Gründer als auch Investoren handeln völlig frei. Allerdings behalten sich die Investoren vor, nach der schon oft benannten Due-Diligence-Prüfung Abstand zu nehmen. Warum die Risikoprüfung, die nicht nur bei geplatzten DHDL Deals sehr gründlich zu sein scheint, nötig ist, liegt auf der Hand: Häufig sind die Gründer bei den Pitches nicht ganz ehrlich, verheimlichen signifikante Schwächen – die sich erst durch eine eingehende Prüfung der Zahlen nachweisen lassen. Dies sind aber übliche Investoren-Gebaren und nicht die einzigen Gründe, warum es so häufig zu geplatzten Deals in der Höhle der Löwen kommt.

Uneinigkeiten zwischen Gründer und Investor

Mit am Häufigsten platzen die DHDL Deals nach der Sendung, weil sich Gründer und Investoren in wichtigen Punkten zur Zusammenarbeit nicht einigen können. Hier kann über die genauen Gründe nur spekuliert werden, weil in den seltensten Fällen die Konfliktpunkte nicht im Detail nach außen kommuniziert werden. Bei der Hunde-App MyDog365 wares es zum Beispiel die unterschiedlichen Priorisierungen: Investor Frank Thelen wollte die geplante Investition (150.000 Euro für 20 Prozent) in den technischen Sektor stecken, die Gründer aber wollten mehr Fokus auf den Content setzen.

DHDL: Geplatzte Deals wegen besseren Angeboten nach der Show

Sie waren mit die spektakulärsten Gründer der zweiten Staffel: TobyRich, die per App gelenkten Flüggeräte. Auch sie gehören jedoch leider zu den geplatzten Deals aus der Höhle der Löwen. Nach der Sendung habe man einen Investor gefunden, der zu besseren Konditionen einsteigen wollte. Also können nicht nur Investoren, sondern auch Gründer nach der Show absagen. Auch beim Skater-Deal von Thelen kam der Deal nicht zu Stande, weil das Kapital (60.000 Euro für 30 Prozent) auf anderem Wege besser und günstiger herangeholt werden konnte. Oft sind es sogar die Löwen selbst, die den Gründern nach der Show raten, den besseren Deal von externen Investoren anzunehmen.

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Due Diligence: Die Spreu vom Weizen trennen

Was viele TV-Zuschauer gar nicht wissen: Nach dem Pitch in der Höhle der Löwen gehen die Gründer mit den Investoren, wenn ein Deal zu Stande gekommen ist, in die Due Diligence, die schon eingangs erwähnte Risikoprüfung. Hier werden dann die Zahlen gewälzt und es wird auf Herz und Nieren geprüft, ob das Unternehmen rentabel ist. Erst danach entscheidet sich, ob die Gelder wirklich fließen. Die meisten geplatzten DHDL Deals sind auf die Due Diligence zurückzuführen, so beispielsweise geschehen bei den Wirsingchips von Heimatgut, in die Jochen Schweizer ursprünglich 125.000 Euro investieren wollte. Hier seien schlichtweg erforderliche Unterlagen für die Überprüfung nicht übergeben worden.

Alle geplatzten Löwen-Deals, chronologisch sortiert nach Staffeln:

Staffel 1: MyLovesong, Beli-Luu, Calmdura, Adamus, M.A.K.S Therapiesack, Vepura, Le Petit Raisin, Locca, Allergo, MyCleaner, Twinkle Kid

Staffel 2: My Schoko World, Koawach, Dr. Severin, Kleine Prints, TobyRich, Scoo.me, Heimatgut, Kape Skateboards, Bademeisterei, Gourmetfix, GreenLab, Mobilegarden, MyDog365, Dinnery, Coffee Bags

Staffel 3 (bisher bekannt): FindPenguins, SugarShape, DasKaugummi, Holzpost, SunnyBAG

Der bisherige Rekord-Deal in der Höhle der Löwen mit Gloryfy Unbreakable droht ebenfalls zu platzen. Frank Thelen ist bereits raus, Investor Carsten Maschmeyer verhandelt noch nach. Auch bei My Beauty Lights hat sich das Investorenfeld ausgedünnt: Judith Williams stieg aus, Dümmel wird die Produkte in Eigenregie vermarkten. Selbiges gilt auch für den Bestseller Towell+ – hier wollten ursprünglich Schweizer und Dümmel gemeinsam investieren, am Ende schlug Dümmel allein zu (125.000 Euro für 10 Prozent der Anteile).

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